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Puerto Platas viktorianische Häuser als Modell

Was die"Braut des Atlantik", Puerto Plata, von den anderen, meist schwer voneinander zu unterscheidenden gesichtslosen dominikanischen Städten abhebt, ist ihr Charakter, der sich in ihren viktorianischen Häusern zeigt.

Leider hat der Zahn der Zeit und die salzige Luft des nahem Atlantik zum Verfall dieser architektonischen Schmuckstücke beigetragen, die bereits während des Restauratonskrieges zu bauen begonnen wurden, der der Dominikanischen Republik im Jahr 1865 die endgültige Unabhängigkeit brachte.

Der Stil stammt ursprünglich aus England und wurde nach Queen Victoria "viktorianisch" genannt. In den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts erlebte Puerto Plata eine Blütezeit, als viele europäische Geschäftsleute kamen, um hier mit Tabak und Zucker zu handeln. Einheimische Familien kamen dadurch zu beträchtlichem Wohlstand, was sie unter anderem durch den Bau von viktorianischen Holzhäusern zeigten, die bald zu einem Kennzeichen der ganzen Provinz wurden.

Doch nachdem der Boom vorbei war, begannen die schönen Holzhäuser zu verkommen. Mangelndes Interesse an ihrem Unterhalt und fehlendes Bewusstsein über den Schatz, den man besaß, ließ diese Häuser verfallen und man riss sie ab.

Und selbst nach dem beginnenden Tourismus-Boom, als Puerto Plata zum meistbesuchten Ort des Landes wurde, war den Verantwortlichen nicht klar, dass diese schmucken Holzbauten eine Touristenattraktion sein könnten. Und so verfielen sie immer mehr.

Erst in den letzten Jahren wurde begonnen, einige der noch halbwegs brauchbaren Häuser zu restaurieren. Heute sind sie das unverwechselbare Kennzeichen der Stadt, wie rund um den Parque de la Independencia, wo sie nach ihrer Restaurierung zu den Schmuckstücken der Stadt wurden. Doch einige Seitenstraßen weiter gibt noch einige verfallene viktorianische Häuser, die wohl nicht mehr zu retten sein werden.

 

Einer, der sich dieses Schatzes bewusst ist und der versucht, die Erinnerungen an diese glorreiche Zeit Puerto Platas wachzuhalten, ist der Kunsthandwerker Eddy D'Orville, der in der Stadt Puerto Plata geboren wurde. Er baut die viktorianischen Häuser, die oft unter dem Namen ihrer Besitzerfamilie bekannt sind, als kleine Holzmodelle nach.

Das bekannteste viktorianische Haus ist vermutlich das blaue Haus der Doña Carmen rechts neben der Eisdiele Mariposa, dem ehemaligen Hotel Madrid, am Parque de la Independencia, auch bekannt als Parque Central, dessen Modell das erste Foto auf dieser Seite ist. Der viktorianische Pavillon in der Mitte des Parque Central ist heute das Kennzeichen von Puerto Plata.

Eddy D'Orville baut sie alle als Modelle nach und verkauft sie in seinem Atelier in der Nähe der Cestur am Malecón von Puerto Plata.

 

Die kleinen Kunstwerke eignen sich als ein alternatives Andenken oder als originelles Geschenk - neben dem bei Touristen beliebten Larimar-Schmuck oder Zigarren. Die Preise für die Modelle, die in einem Rahmen befestigt sind, beginnen bereits bei etwas mehr als 1.500 Pesos. Das teuerste Werk kostet gerade einmal 3.000 Pesos. Erstaunlich günstig für die viele Arbeit, die in jedem dieser kleinen Schmuckstücke steckt.

 

Eddy D'Orville ist unter facebook unter seinem Namen oder telefonisch unter 809-586-3523 zu erreichen.