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Nachrichten online aus der Dominikanischen Republik

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Domínguez Brito Kandidat für 2020?

Zwei Jahre vor der nächsten Präsidentenwahl in der Dominikanischen Republik versuchen sich einige der eventuellen Kandidaten in Position zu bringen. Darunter stechen auch “exotische” Figuren wie der Enkel des 1961 ermordeten Diktators Rafael Leónidas Trujillo Molina, Ramfis Domínguez Trujillo, hervor, der bereits seine Partei der Demokratischen Hoffnung (Partido Esperanza Democrática (PED) gründete, oder “Prinz” Karim Abu Naba'a, 1984 in Florida geborener Sohn eines Geschäftsmannes aus

Dubai und einer Dominikanerin, der bereits als Bürgermeisterkandidat für den Nationaldistrikt antrat und als Freund von Ex-Präsident Leonel Fernández' ältester Tochter Nicole Schlagzeilen machte. Beide versuchen erst einmal auf Nummer Sicher zu gehen und populistisch mit Anti-Haitianismus zu punkten.

Leonel Fernández selbst ist auch aktiv dabei, sich als eventueller Kandidat der Regierungspartei PLD Unterstützung im In- und Ausland zu suchen. Und der jetzige Präsident Danilo Medina hält sich auch dieses Mal wieder bedeckt, ob er noch einmal zur Wiederwahl antreten will oder nicht. Manche erwarten, dass er sich bei seinem Rechenschaftsbericht am 27. Februar dazu äußern wird.

Ein weiterer Kandidat gab nun seine Entscheidung bekannt, zur Präsidentschaftswahl 2020 für die Regierungspartei PLD antreten zu wollen: Umweltminister Francisco Domínguez Brito. Er sagte, der Republik als Präsident zu dienen, sei die höchste Ehre für jemanden wie ihn, der seit 20 Jahren in den verschiedensten Ämtern des öffentlichen Dienstes sein ehrliches Engagement bewiesen hat. Es sei eine Ehre für ihn, Teil der Regierung von Präsident Danilo Medina zu sein, der so viel für den Fortschritt in der Bildung des Landes tut und so viele Schulen gebaut hat, wie noch niemand vorher. Ebenso habe sich diese Regierung in der Bekämpfung der Armut hervorgetan und mit den Überraschungsbesuchen des Präsidenten auf dem Land ein Modell geschaffen, das von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ) gelobt wurde.

Domínguez Brito fügte an: “Mein Stolz ist es, vom Umweltministerium aus die Transformation im Naturschutz zu führen, um die Schönheit zu bewahren, die Gott dieser Insel gegeben hat, und um den Tourismus und die Landwirtschaft als Motoren der Entwicklung unserer Wirtschaft zu fördern.”

 

15. Februar 2018 · Verschiedene Quellen

Markt während “Kanaval” abgebrannt

Er ist eines der Wahrzeichen der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince, der 1891 eingeweihte Marché de Fer, der Markt aus Eisen. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar wurde eine der beiden Hallen innerhalb von zehn Jahren zum dritten Mal zerstört. Während die Menschen den haitianischen Karneval (Kanaval) feierten, ging der historische Markt aus unbekannten Gründen in Flammen auf. Vermutlich fing ein Mülleimer Feuer.

Der Marché de Fer, auch bekannt als Marché Vallières oder Marché Hyppolite, ist der zentrale Markt von Port-au-Prince, ein gigantischer Markt, in dem es alles von Töpfen über Voodoo-Zubehör bis zu lebenden Tieren zu kaufen gibt. Die meisten der Händler, die ihre Stände in der abgebrannten Halle hatten, stehen nun vor dem Nichts und fordern Hilfe von der haitianischen Regierung.

Ursprünglich sollte der Marché de Fer ein Bahnhof der ägyptischen Hauptstadt Kairo werden. Das Gebäude aus Eisen wurde in Paris Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt, aber das Geschäft zerschlug sich und der damalige haitianische Präsident Florvil Hyppolite bekam Wind von dem geplatzten Deal und setzte sich mit den französischen Behörden in Verbindung, um das Teil nach Haiti zu verschiffen, wo es 1891 aufgebaut wurde.

Die französische Baufirma baute zwei 2.000 Quadratmeter große Hallen aus Eisen, die mit einem orientalisch anmutenden Tor mit vier

Minaretten nachgebildeten Türmen verbunden sind. Das ganze Gebäude wurde rot angestrichen.

Bereits 2008 wurden die historischen Gebäude von einem Feuer vernichtet und wieder aufgebaut. Im Januar 2010 bei dem großen Erdbeben wurde der Markt erneut komplett zerstört. Der Eigentümer der Telefongesellschaft Digicel, Denis O'Brien, ließ den Markt über seine Stiftung für 18 Millionen Dollar wieder aufbauen. Der frühere US-Präsident Bill Clinton eröffnete den Markt 2011 wieder.

 

13. Februar 2018 · Quellen: Le Nouvelliste, Nuevo Diario

Impfstoff gegen Dengue gefährlich?

Die Hoffnung war groß, endlich einen wirksamen Impfstoff gegen das sich weltweit immer mehr ausbreitende Dengue-Fieber gefunden zu haben, als der französische Pharmakonzern das Mittel Dengvaxia auf den Markt brachte. Doch die Hoffnung war vielleicht verfrüht.

Inzwischen werden die Stimmen, die vor dem Mittel warnen, immer lauter. Auf den Philippinen wurde es bereits vom Markt genommen und sein Verkauf untersagt, nachdem bereits 734.000 philippinische Kinder mit Dengvaxia geimpft wurden. Denn man fand heraus, dass der Impfstoff bei Kindern, die bislangnoch nicht an Dengue

erkrankt waren, den Verlauf der Krankheit verschlimmern kann.

Bei Personen, die bereits einmal an einem der vier Dengue-Serotypen erkrankt ist, biete der Impfstoff jedoch einen anhaltenden Schutz. Nach einer ersten Dengue-Infektion bildet der Körper Antiviren, die infektionsverstärkend wirken können, wenn man sich danach mit einem der drei anderen Untertypen ansteckt.

Jeder vierte Mensch auf der Erde lebt in einer Region, in der er an Dengue erkranken kann. Jedes Jahr stecken sich 390 Millionen Menschen mit diesem in seiner schwersten Form, dem hämorrhagischen Dengue, häufig tödlichen Fieber an. Jährlich sterben rund 25.000 Menschen an dieser vom Tigermoskito (Aedes aegypti) übertragenen Krankheit. Vor allem Kinder und ältere Menschen sind dadurch bedroht. Gegen Dengue gibt es kein Medikament. Man kann nur die Symptome behandeln: hohes Fieber. Gliederschmerzen, oder beim hämorrhagischen Dengue innere Blutungen. Deshalb sollte man bei Fieber und Schmerzen ohne Grippesymptome in den Tropen niemals Aspirin zu sich nehmen, weil dies das Blut verdünnt und so die Gefahr für innere Blutungen erhöht.

 

5. Februar 2018 · Verschiedene Quellen

"Carnaval" in Puerto Plata

Februar ist der Karnevalsmonat in der Dominikanischen Republik. Und dieser Karneval ist nicht wie im Rest der katholischen Welt am Aschermittwoch, dieses Jahr am 14. Februar, mit Beginn der Fastenzeit beendet, sondern er dauert bis in den März hinein.

Die Hochburg des dominikanischen Karnevals ist La Vega, wo jedes Jahr rund eine Million Besucher kommen, die mit Ausgaben von rund 500 Millionen Pesos ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt südlich von Santiago sind. In La Vega, wo bereits im Februar 1510 in den Ruinen der alten Stadt ein Karneval stattgefunden hat, werden dieses Jahr etwa 150 Gruppen an den Umzügen teilnehmen, mit etwa 2.500 hinkenden Teufeln (diablos cojuelos), die mit ihren Schweisblasen auf die Besucher einschlagen. Da das viele gestört hat, gibt es dieses Jahr erstmals teufelfreie Zonen neben der Umzugsstrecke, wo die Besucher nicht geschlagen werden dürfen.

An jedem Samstag finden im Parque de las Flores kostenlose Konzerte dominikanischer und internationaler Künstler aller Genres von Bachata, über Merengue und Salsa, bis hin zur Música urbana statt. Auch an den Sonntagen nach dem Umzug gibt es diese Konzerte, die durch lokale DJs eingeleitet werden.

Puerto Plata, die “Braut des Atlantiks”, versucht seit Jahren, neben La Vega, Santo Domingo, Santiago und San Pedro de Macorís ebenfalls einen wichtigen Part im dominikanischen Karneval zu spielen. In den vergangenen Jahren wurde einiges dafür unternommen, doch es gab auch immer herbe Kritik der Bewohner rund um den Veranstaltungsort am Malecón von Puerto Plata in der Höhe des Feuerwehrhauses, die klagten, dass die Besucher überall Müll hinterließen und Diebe ihr Unwesen trieben. Um das zu ändern, wurde der Karneval von Puerto Plata an das andere Ende des

Malecóns verlegt, bei dem Kreisverkehr mit Michelangelos David-Statue. Dort werden nun die Bühnen aufgebaut und der sonntägliche Umzug abgehalten.

 

2. Februar 2018 · Verschiedene Quellen

Die haitianische Miss-Universum-Teilnehmerin von 2010, Sarodj Bertin, stellte ihren neuen Fotokalender vor, in dem sie unter dem Motto “I Love Haiti” vor interessanten Landschaften Werbung für das Land macht, in dem sie geboren wurde. Der Erlös der gefragten Kalender kommt ihrer Stiftung “Sarodj for a Purpose” zu, die Kinder ihres Landes unterstützt, denen alles fehlt, von Nahrung über Kleidung bis hin zu Bildung. Den ersten Kalender dieser Reihe veröffentlichte sie 2012.

Sarodj Bertin ist neben Fotomodell und Fernsehmoderatorin auch

Neuer Fotokalender von Sarodj Bertin

 Anwältin. Nach dem Mord an ihrer Mutter in Port-au-Prince im März 1995, einer Anwältin und Kritikerin des damaligen haitianischen Präsidenten Jean-Bertrand Aristide, wurde Sarodj Bertin von ihrer Familie in die Dominikanische Republik geschickt, wo sie zwischen 2003 und 2010 Jura studierte und als Anwältin für Menschenrechte arbeitete. Nach dem Erdbeben im Januar 2010 warf man ihr vor, es gebe Wichtigeres für Haiti zu tun, als bei einer Miss-Universum-Wahl aufzutreten. Doch Bertin sagte, sie sehe sich als Stimme des haitianischen Volkes, auf das sie nach der Katastrophe den Blick der Welt lenken wolle.

Sarodj Bertin wurde auch zur “Botschafterin des guten Willens” ernannt, den auc Stars wie Shakira, Plácido Domingo oder Angelina Jolie erhielten.

 

2. Februar 2018 · Quelle: El Día

Gestrandet in Santo Domingo

Seit dem Entzug der Flugerlaubnis der einzigen dominikanischen Fluglinie PAWA Dominicano für drei Monate wegen Zahlungsproblemen an die Luftfahrtbehörde (JAC) und den Flughafenbetreiber Aerodom Siglo XXI vor fünf Tagen sitzen Passagiere verschiedener Nationalitäten in der Halle des Internationalen Flughafens Las Américas (AILA) in Santo Domingo fest. Die Fluggesellschaft schuldet dem dominkanischen Staat 7,8

Millionen Dollar und hat zudem Schulden bei Servicegesellschaften und Aerodom.

Die Reisenden, vor allem Venezolaner, Kubaner und Dominikaner, klagen: “Wir schlafen seit fünf Tagen auf dem Boden. Jungen, Mädchen und ältere Menschen, die zudem alle möglichen Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, weil wir kein Geld haben, um Lebensmittel zu kaufen,”

Die meisten sagen, sie seien im Urlaub in die Dominikanische Republik gekommen und können nun nicht nach Hause fliegen. Sie beschweren sich, dass keiner kommt und sie über die Lage aufklärt.

Einige der von der Tourismuspolizei Cestur bewachten Fluggäste drohen: “Wenn bis morgen keine Lösung gefunden wird, werden wir Repressalien ergreifen und garantieren nicht für die Folgen.” Sie sagen, obwohl die Direktion der Flughafenbehörde zugesichert hat, zwei Flugzeuge zu mieten, um die Passagiere nach Hause zu bringen, sei bis jetzt nichts geschehen.

PAWA hat angekündet, den Passagieren ihr Geld zurückzuerstatten, aber bis heute sei niemand von ihrem Personal aufgetaucht, nicht einmal, um zu erklären, wie es weitergeht.

 

1. Februar 2018 · Quelle: HOY

Ramba Zamba in "Nueba Yol"

Im Norden der Insel Manhattan – Upper Manhattan - in New York liegt das Viertel Washington Heights. Die Bevölkerung von Washington Heights besteht heute größtenteils aus Emigranten aus der Dominikanischen Republik. Das Büro des staatlichen Rechnungsprüfers Thomas DiNapoli veröffentlichte nun einen Bericht, in dem Wahington Heights als eines der zwei lautesten Viertel von New York bezeichnet wird.

Das Viertel mit der größten Population von eingewanderten

Dominikanern in der Welt hatte die höchste Beschwerdequote wegen Straßenlärm, Streit, laute Musik, Betrunkene in den Straßen und andere aufsässige Verhaltensweisen, die die Lebensqualität beeinflussen.

Ungefähr 82 Beschwerden pro tausend Erwachsene wurden der 311 Notrufnummer der Stadt gemeldet, so der Bericht. Ebenfalls 82 Beschwerden pro tausend Erwachsene gab es nur noch in Harlem, wo neben einer großen dominikanischen Population auch Puertoricaner, Mexikaner und Afroamerikaner wohnen. Die durchschnittliche Beschwerdequote aller Stadtteile New Yorks in dieser Zeit betrug 38 Beschwerden pro tausend Erwachsene pro Jahr.

DiNapolis Bericht nannte das Nachtleben und Bautätigkeiten als zwei der häufigsten Ursachen für Lärmbelästigungen. Zwischen 2010 und 2015 gab es in Washington Heights 10.589 Beschwerden wegen Lärms in der Nacht.

 

1. Februar 2018 · Quelle: Diario Libre

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