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Hurrikansaison 2017 ist zu Ende

Auf den Inseln der Karibik wrd die Hurrikansaison 2017 keine guten Erinnerungen hervorrufen. Zwei Hurrikane der Kategorie 5, “Irma” und “Maria”, richteten auf einigen Inseln verheerende Schäden an, die noch lange nicht aufgearbeitet sein werden.

So musste wegen “Irma” die ganze Insel Barbuda evakuiert werden. Das erste Mal seit 300 Jahren lebte nach dem Durchzug “Irmas” von den ursprünglich 1.800 Bewohnern kein einziger Mensch mehr in dem Urlaubsparadies. Auch in Kuba richtete dieser Hurrikan schwere Schäden an.

Und die Nachbarinsel Puerto Rico, die direkt in der Zugbahn von

“Maria” lag, noch heute massiv unter den Folgen, wie Verorgungsengpässe und Probleme mit der Strom- und Wasserverorgung. Es war der schlimmste Hurrikan seit fast 90 Jahren für Puerto Rico. Aber die Zahl der Toten in Puerto Rico mit 43 war dennoch relativ gering.

“Irma” war der stärkste Hurrikan seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1898 und der erste Hurrikan, der 37 Stunden lang Windgeschwindigkeiten von 297 Stundenkilometer erreichte. Und “Maria”, die “Irma” genau zwei Wochen später folgte, stand dem nicht viel nach.

Die Dominikanische Republik hatte in beiden Fällen viel Glück, den beide Male bog der Hurrikan rechtzeitig weit genug nach Norden ab, um nicht auf Land zu treffen. Dennoch richteten beide Hurrikane besonders auf der Halbinsel Samaná beträchtliche Schäden durch Sturm und starke Regenfälle an. Auf der ganzen Insel Hispaniola wurden Ernteschäden gemeldet, doch glücklicherweise  gab es nur sehr wenige Tote.

Auch Haiti hatte im Gegensatz zum Vorjahr mit Hurrikan “Matthew”, der rund 500 Menschen das Leben kostete, bis auf ein paar Überschwemmungen viel Glück.

Die weit über normal aktive Hurrikansaison 2017 ist heute, am 30. November, offiziell zu Ende. Es wurden sieben tropische Stürme verzeichnet: Arlene, Bret, Cindy, Don, Emili, Philippe und Rina. Die zehn Hurrikane dieser Saison hatten folgende Namen und Kategorien: Franklin (Kategorie 1), Gert (2), Harvey (4), Irma (5), José (4), Katia (2), Lee (3), María (5) Nate (1) und als letzter Ophelia mit der Kategorie 3. Mit ein Grund der starken Stürme ist die Erwärmung des Oberflächenwassers des Atlantiks nördlich des Äquators, mit Temperaturen von 28 bis 30 Grad.

 

30. November 2017 · Redaktion

Haiti verdammt Sklavenhandel in Libyen

Ein Bericht von CNN deckte nun für die Öffentlichkeit auf, was schon lange vermutet wird und in der modernen Zeit eigentlich als undenkbar gilt. In Libyen gibt es nicht nur KZ-artige Lager für afrikanische Flüchtlinge, sondern sogar Sklavenmärkte, wo junge Afrikaner für Summen von 400 Dollar versteigert werden, die unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt sind, sexuell misshandelt und sogar zur Organentnahme getötet werden. Kunden sind Reiche aus den Golfstaaten und Saudi-Arabien. UN-Generalsekretär Guterres zeigte sich nach dem Bericht aus Tripoli entsetzt,

und der libysche Premierminister Ahmed Metig schrieb auf facebook, man müsse die “Sklavenmarkt”-Vorwürfe untersuchen. Menschenrechtsgruppen protestierten vor libyschen Botschaften in Europa.

Die einzige Regierung, die bisher scharf auf den Bericht reagierte, ist die haitianische. Nachdem Präsident Jovenel Moïse die Skalverei in Libyen erneut anprangerte, sagte Haitis Außenminister Antonio Rodrigue, er verdamme im Namen der Republik Haiti die unmenschliche und entwürdigende Behandlung von Migranten afrikanischen Ursprungs in Libyen. “Seinen historischen Traditionen treu, ist Haiti empört und überrascht, dass es immer noch eine derartige Praxis gibt.” Mit Hilfe internationaler Gremien, einschließlich der Vereinten Nationen wird Haiti alles tun, damit diese Praktiken gestoppt werden. Haiti ruft die internationale Gemeinschaft auf, diese Grausamkeit uneingeschränkt zu verurteilen und alles zu tun, um den Männern, Frauen und Kindern zu helfen, die Opfer dieser modernen Art der Sklaverei wurden.

Die frühere französische Kolonie Saint-Domingue war das erste Land Lateinamerikas, das unabhängig wurde, nachdem sich die afrikanischen Sklaven gegen ihre weißen Herren aufgelehnt haben, sie aus dem Land vertrieben und am 1. Januar 1804 die Republik Haiti ausriefen. Es ist ebenfalls der erste Staat der Welt, der von ehemaligen Sklaven gebildet wurde.

 

29. November 2017 · Quelle: Haiti Libre und andere

 

Bischof: “Prophet” schadet Glauben

Der Auftritt des christlichen “Propheten” T.B. Joshua rief nicht nur Begeisterung hervor. So warnte die “Konkurrenz” von der katholischen Kirche in der Person von Bischof Víctor Masalles aus Baní, Massenveranstaltungen dieser Art schadeten dem christlichen Glauben. Man müsse vorsichtig sein mit den angeblichen Heilungen von T.B. Joshua, weil sie eine “Massenhystere” hervorrufen. "Dieser Mann verursacht einen entwurzelten Glauben der Leute; er kommt, heilt und geht, und lässt alles aufgewühlt zurück, aber das hilft dem wahren Glauben nicht, der nicht Heilen ist, sondern sich der Wirklichkeit eines Volkes stellt", sagte Bischof Masalles.

Masalles forderte eine Erklärung, wer den “Propheten” ins Land brachte und warum in der Staat so sehr unterstützte. "In den Videos sah ich einen Mann, der den Leuten die Hand auflegte und den amerikanischen Fernsehpredigern sehr ähnlich ist, die auf diese Weise mit kollektiver Hysterie arbeiten", sagte der Bischof der Diözese Baní. “Der Glaube eines Volkes kann nicht sein, dass ein Mann seine Hand auflegt, du fällst um und gehst dann nach Hause

und bleibst genauso verantwortungslos und von der Realität entwurzelt.”

Masalles sagte, man müsse das nachprüfen, ob es stimmt, dass Zehntausende auf dieser Veranstaltung geheilt wurden. Dieser Besuch gab nicht das Gefühl, dass da jemand von Gott gekommen ist, sondern eine Person, die den Präsidenten getroffen hat und mit seinen eigenen Wachen herumläuft, und "dieser Stil hilft dem Glauben nicht."

 

28. November 2017 · Listín Diario

Andeclip rudert zurück

Die Entscheidung der Nationalen Vereinigung der privaten Kliniken und Krankenhäuser (Andeclip), keine Untersuchungsergebnisse oder Röntgenbilder mehr zuzulassen, die nicht in der eigenen Klinik erstellt wurden, rief heftige Proteste bei dem Dominikanischen Ärztekollegium (CMD) und dem Gesundheitsministerium hervor. Andeclip nahm daher diese Maßnahme wieder zurück.

Dies gab Pedro Luis Castellanos, der Superintendent für Gesundheit und Arbeitsrisiken (Sisalril), auf einer Pressekonferenz bekannt, bei der keine Fragen von den anwesenden Journalisten gestellt werden konnten. Er war in Begleitung vom  Andeclip-Vorsitzenden Rafael

Mena (Foto) und Gesundheitsministerin Altagracia Guzmán.

Die Entscheidung von Andeclip am Tage zuvor rief große Aufregung und Ablehnung hervor, da diese Maßnahme die Rechte der freien Wahl des Arztes und die Sicherheit des Patienten verletze.

Rafael Mena bevorzugte die Suche nach Lösungen und sagte, dass die Untersuchungen, die an anderen Orten durchgeführt wurden, verwendet werden könnten, falls die Urheber im Moment einer Forderung seitens des Patienten Verantwortung übernehmen. Mena sagte, dass Forderungen nach Fehldiagnosen, die von anderen Zentren kommen, sehr häufig sind, aber die Kliniken die Folgen tragen müssen.

 

28. November 2017 · Quellen: Diario Libre und Listín Diario

Alleine im Cibao 184 Verkehrstote

Der Wahnsinn auf den dominikanischen Straßen nimmt kein Ende. In den ersten elf Monaten des Jahres starben alleine auf den Straßen der Region Cibao, die die Provinzen um Santiago umfasst, mindestens 184 Menschen bei Verkehrsunfällen. Rund 200 weitere wurden verletzt.

So sarben am letzten Donnerstag drei Menschen, als ein mit Palblättern für Dächer beladener Lastwagen auf der Straße Jarabacoa – Guayacanes in einer Kurve einen Abhang hinunter stürzte. Am selben Tag starben in der Provnz Monte Cristi vier Menschen auf enem Motorrad, der dominikanische Fahrer und

drei Haitianer, darunter ein achtjähriges Mädchen, als sie mit einem Lastwagen zusammenstießen, dessen Fahrer den Unfall verursachte und darauf flüchtete.

Am Tag zuvor starben zwei Kinder im Alter von acht und 13 Jahren, sowie der Fahrer des Motorrads, der sie transportierte und zwschen Tenares und San Francisco de Macorís von einem Kleinlastwagen angefahren wurde.

 

27. November 2017 · Quelle: Listín Diario

Keine Röntgenbilder von anderen

Die Nationale Vereinigung der privaten Kliniken und Krankenhäuser (Asociación Nacional de Clínicas y Hospitales Privados – Andeclip) fordert von den mit ihr assoziierten Partnern, dass ab sofort keine Untersuchungsergebnisse wie Röntgenbilder mehr akzeptiert werden, die von außerhalb der behandelnden Klinik stammen. Bei Operationen dürfen nur noch eigene Untersuchungsergebnisse als Grundlage dienen. Dadurch wolle man bei den Patienten mehr Vertrauen schaffen und sich selbst gegen rechtliche Folgen schützen.

Doktor Rafael Mena, der Vorsitzende von Andeclip, teilte mit, dass

diese Maßnahme in den 116 dieser Einrichtung angehörenden klinischen Zentren angewendet wird, die sich dadurch auf eine bessere Qualität und Präzision vor dem Beginn eines chirurgischen Eingriffs stützen können.

Andeclip schließt sich damit der Mehrzahl der Krankenverischerungen (ARS) an, Analysen, Röntgen- oder Ultraschallbilder und Arzneimittel nicht zu akzeptieren, die von Ärzten kommen, die keine Partner der ARS sind, und auch keine Berichte von vorherigen Konsultation mit einem anderen Arzt, auch wenn es sich dabei um einen Vertragsarzt handelt.

 

27. November 2017 · Quelle: Listín Diario

"Prophet" kam, um Nation zu heilen

Der “Prophet” kam zu einem zweitägigen Kreuzzug nach Santo Domingo, und rund 114.000 Dominikaner wollten ihn sehen und seinen Worten lauschen. Selbst Präsident Danilo Medina empfing den Prediger aus Nigeria, Gründer der Synagoge Kirche aller Nationen (SCOAN), Temitope Balogun Joshua, bekannt als T.B. Joshua, um mit ihm “über religiöse Themen und was in der Welt derzeit vor sich geht” zu reden.

Auch die Abgeordnetenkammer und der Senat gaben ihre offizielle Zustimmung für den Empfang des verehrten “Propheten”, der in vielen Ländern Wunderheilungen vollbracht haben soll. Am Flughafen wurde er mit militärischen Ehren und von einem Gefolge von Regierungsvertretern empfangen.

"Die Initiative, die von der Abgeordneten Isabel de la Cruz ausging, unterstreicht den Wert, dass in diesen Momenten das Land eine Person anerkennen muss, die die Einheit der Familie fördert", betonte die Abgeordnetenkammer in einer Notiz auf der Sitzung am vergangenen Mittwoch. Auch die Senatoren Rubén Darío Cruz, Cristina Lizardo und Prim Pujals kamen zu der Veranstaltung im Olympiastadion, um sie offiziell zu würdigen.

Rafael Cruz Lora, Pastor der Kirche “Shekinah” sagtt, die Veranstaltung ist auf Grund einer Initiative der dominikanischen evangelikalen Gemeinde realisiert worden, an der die höchsten Räte und Ministerien des Landes beteiligt waren. "Bischöfe und Pastoren der evangelikalen und christlichen Gemeinschaft des Landes luden den Propheten T.B. Joshua ein, als sie ihn im September 2016 in Peru besuchten.", sagte er.

Auf einem Pergament der Anerkennung mit der Unterschrift des Senatspräsidenten Reinaldo Pared Perez, verlesen von der Senatorin Cruz, wird "die soziale Arbeit, die international durch seinen Dienst zu Gunsten der Menschheit und der Bedürftigsten” hervorgehoben.

Um das Vorleben des “Propheten” vor der Gründung deiner Kirche ranken sich viele Mythen. So wurde in Nigeria bereits vor hundert Jahren vorhergesagt, dass aus einer armen Familie ein Sohn heranwachsen wird, den Gott “mächtig gebrauchen” wird. Auch der US-Evangelist  A. A. Allan soll die Ankunft des “Propheten” bereits vor 50 Jahren vorhergesagt haben. Die Schwangerschaft seiner Mutter soll 15 Monate gedauert haben, und als er ein kleiner Junge war, fiel ein Felsbrocken durch das Dach seiner Hütte, der den Kleinen um ein Haar erschlagen hätte. Es heißt, Satan wollte das Kind bereits damals töten.

"Das Kommen des Propheten markiert eine ganz besondere und schöne Phase im Land, weil es ein Zeichen der Einheit unter den christlichen Organisationen ist, dass man Ereignisse dieser Art zusammen machen kann und dass es Einheit in der Vielfalt geben kann”, heißt es in einer Botschaft der Cristlichen Einheit. Pastor Cruz Lora sagte, die Dominikaner hungern und dürsten nach Gott. Es gebe viele spirituelle, emotionale und körperliche Bedürfnisse im Land, und die Pastoren seien durch die Botschaft Jesu berufen, den Menschen zu helfen. Das SCOAN-Ministerium kam, um zu segnen, zu geben und im Land zu pflanzen.

 

27. November 2017 · Quelle: Diario Libre

Gedenktag für die "Schmetterlinge"

Eines der bedrückendsten und beschämendsten Kapitel der

Domi-nikanischen Republik und ganz Lateinamerikas und der Karibik ist die trotz Kampagnen nicht nachlassende Zahl der Morde an Frauen.

So wurde selbst am Vortag des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen eine 29-jährige Frau im Nationaldistrikt von Santo Domingo von ihrem Mann auf offener Straße mit einem Kopfschuss getötet. In den sozialen Medien bezeichnete sie sich als "frei, glücklich und liebevoll".

Sie  ist  damit  in  etwa  das 170. Opfer  eines  eifersüchtigen Partners oder Ex-Partners in diesem Jahr. Anstatt nach unten gehen die Zahlen steil nach oben. Denn laut offizieller Statistik verlieren pro Jahr 102 Frauen ihr Leben durch Mord. Eine Folge davon ist, dass es immer mehr Kinder gibt, die ihre Mutter durch eine Gewalttat verloren haben. In diesem letzten Fall ist es ein zweijähriger Junge.

Der Internationale Gedenktag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen wurde von den Vereinten Nationen 1999 im Gedenken an die dominikanischen Schwestern Mirabal ("die drei Schmetterlinge") auf den 25. November festgesetzt, nachdem er bereits seit 1981von Menschenrechtsorganisationen begangen wurde.

Die drei Schwestern Patricia, Minerva und María Teresa Mirabal waren Mitglieder der Widerstandsbewegung des 14. Juni, die gegen den Diktator Rafael Leónidas Trujillo kämpfte. Ihre Männer waren in Haft in Santo Domingo. Nach einem Besuch dort wurden die drei Frauen auf dem Heimweg in La Cumbre zwischen Santiago und Puerto Plata von den Schergen des Diktators angehalten, in ein Zuckerrohrfeld gebracht und dort brutal geschlagen und danach erwürgt. Der Diktator wollte sich so die der drei unbequemen Kritikerinnen erledigen. Doch das Gegenteil war der Fall. Der feige Mord rief breite Empörung im Volk hervor und war vermutlich einer der Hauptgründe, warum Trujillo ein halbes Jahr später erschossen wurde.

 

25. November 2017 · Red. LA PLAYA

Mit dem früheren Bild des Lateinamerikaners als galanter und feuriger Liebhaber ist es heute offenbar nicht mehr so weit her. Was den “macho latino” heute mehr kennzeichnet - zumindest wenn man die täglichen Nachrichten über Brutalität gegen Frauen liest - ist, dass er ein kleinlicher, nachtragender Schwächling ist, der es nicht verkraftet, wenn die Frau ihn satt hat und andere Wege ohne ihn gehen will. Im schlimmsten bedeutet das ihr Todesurteil.

Gewalttätig gegen Frauen

Laut einem von den Vereinten Nationen (UN) in Panama vorgestellten Bericht sind Lateinamerika und die Karibik die Regionen der Welt, in der die meiste Gewalt gegen Frauen ausgeübt wird. Besonders kritisch ist die Lage in Mexiko und Mittelamerika. Der Bericht der UN Frauen und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP, span. Abkürzung PNUD) stellt fest, das Phänomen der Aggression gegen Frauen besteht weiter fort, trotz strenger Gesetze in der Region, um dieser Schande Einhalt zu gebieten.

"Das Thema Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika ist kritisch. Es ist die gewalttätigste Region der Welt gegen Frauen außerhalb eines Kriegs", sagt Eugenia Piza-López, Leiterin des UNDP-Gender-Teams für Lateinamerika. Dem Bericht zufolge haben Lateinamerika und die Karibik die höchste Rate in der Welt von sexueller Gewalt gegen Frauen außerhalb einer Beziehung und die zweithöchste Rate begangen durch den gegenwärtigen oder früheren Partner.

"In einigen Ländern ist das zu einer schweren Krise geworden. Im nördlichen Dreieck (Honduras, El Salvador und Guatemala) und Mexiko ist das Problem von Mord und Gewalt gegen Frauen eine Epidemie, die oft mit organisierter Kriminalität zusammenhängt", warnt Piza-López.

24 der 33 Länder Lateinamerikas und der Karibik haben Gesetze gegen häusliche Gewalt. Doch trotz wichtiger Fortschritte der Regierungen bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen "bleibt diese Geißel weiterhin eine Bedrohung für die Menschenrechte, die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit der Bürger”.

"Das Ausmaß der Gewalt gegen Frauen, denen wir in Lateinamerika und der Karibik ausgesetzt sind, ist inakzeptabel", fügt Piza-López hinzu.

Um das Problem anzugehen, empfehlen die Vereinten Nationen, die Institutionen zu stärken, Kontinuität in der Politik zu schaffen, um Gewalt bekämpfen, den Frauen mehr Gewicht beizumessen und mehr Mittel für die Umsetzung dieser Politik bereitzustellen. Die UN ruft auch dazu auf, die "patriarchalen kulturellen Muster" zu ändern, die auf religiösen Traditionen und Überzeugungen basieren und "auf den Beziehungen von Ungleichheit und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen beruhen".

Laut dem UN-Bericht sind weltweit 35 Prozent der Frauen Opfer von Gewalt durch ihren Partner oder von sexuellen Übergriffen durch andere Personen.

 

23. November 2017 · Quelle: Diario Libre und andere

"Musik ist meine Religion"

Der kolumbianische Superstar Juanes sagte, dass seine Musik immer ein Spiegelbild von allem ist, was er fühlt und dass sie für ihn wie "eine Religion" ist, obwohl er auch gerne Spaß mit Liedern hat. Juanes gewann vor einer Woche zwei Latin Grammys für sein neues Album “Mis planes son amarte”. Mit 23 Auszeichnungen ist er der Künstler mit den meisten Latin Grammys und hat damit Calle 13 mit 21 Latin Grammys überholt.

"Musik war schon immer ein Spiegelbild der Realität, alles, was ich fühle, das Gute und das Schlechte, ich nehme Musik sehr ernst. Es

ist eine Religion für mich, aber ich mag es auch, mit den Songs Spaß zu haben", sagte der Sänger in der kolumbianischen Botschaft in Madrid, wo er derzeit auf Tournee ist. "Ich komme sehr gerne nach Spanien, ich liebe dieses Land", sagte Juanes, für den "Kolumbien der Anfang und das Ende" seiner Musik ist und der stolz darauf ist, kolumbianisch zu sein."

Dennoch stößt er immer noch auf das "Stigma", Kolumbianer zu sein: "Es ist schwierig, man geht die Straße entlang und sieht ein riesiges Plakat von 'Narcos'. Das ist die Vergangenheit, Kolumbien ist viel mehr als das. Ich denke, dass Kultur und Musik die Menschen dazu gebracht haben, in Kolumbien heute mehr zu sehen. Künstler wie J Balvin, Bomba Estéreo, Shakira, Carlos Vives veredeln den Namen des Landes.”

Juanes ist "optimistisch" über die Zukunft seines Landes, das im vergangenen Jahr nach einem über 50-jährigen blutigen Bürgerkrieg  ein Friedensabkommen mit den Guerillas der FARC unterzeichnete. Kolumbien stehe auf der richtigen Seite.

 

23. November 2017 · Quelle: Diario Libre

Müllsammlung auf dem Río Ozama

Mit einer neuen Technik begann die “Operation Castor” die Sammlung von Festmüll und Sedimenten in den Flüssen Ozama und Isabela. Bei dieser Pilotinitiative wird die WFO-Technologie von Fangmetzen angewandt, mit der der schwimmende Müll eingefangen wird. Damit wird ein System für die Abfall- und Sedimentbewirtschaftung eingeführt, das von der Sammlung, Trennung, Charakterisierung bis hin zur korrekten Endlagerung reicht.

"Es ist sehr befriedigend, die Zusammenarbeit zwischen den privaten, öffentlichen  und  nicht-staatlichen  Sektoren  zu  sehen, um gegen

die weitere Verschmutzung unserer Flüsse vorzugehen", sagte Umweltminister Francisco Domínguez Brito.

Für dieses Projekt wurde ein Managementsystem entworfen, das die Schulung des ausführenden Personals des Projekts und technische Beratung über die festen Abfälle in den Flüssen Ozama und Isabela mit beinhaltete.

Die Präsidentin der Farach-Stiftung, die diese Aktion organisierte, Matilde Argentina Cruz de Farach, erklärte, dass sie bereit ist, zu helfen, die erbärmlichen Bedingungen der Flüsse Ozama und Isabela zu verbessern und sicherzustellen, dass sie jedes Mal, wenn sie mit Sedimenten und festen Abfällen verunreinigt sind, mit dem Schleppnetz der dominikanischen Marine wieder gereinigt werden.

 

22. November 2017 · Quelle: Diario Libre

“Regalía” am 4. Dezember

Der Verwaltungsminister der Präsidentschaft, José Ramón Peralta, versicherte, dass die Regierung genügend Geld hat, um das 13. Monatsgehalt, bekannt unter dem Ausdruck “regalía”, am 4. Dezember an die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes auszuzahlen. Die Gesamtsumme beträgt 14 Milliarden Pesos.

Der Beschluss, die Auszahlung auf den 4. Dezember zu legen, wurde laut Peralta gefällt, damit die Dominikaner, die für die Regierung arbeiten, früh genug über das Geld verfügen, damit sie ihre Ausgaben an Weihnachten besser planen können.

Mit diesem Geld werde der Handel kräftig angekurbelt.

Aber auch die Polizei bereitet sich auf den Auszahlungstag 4. Dezember vor.  Ney Aldrin Bautista, der Direktor der Nationalen Polizei, sagte, bereits vor diesem Datum werde man im Rahmen der “Operative sichere Weihnachten 2017” die Patrouillen verstärken, um für mehr Sicherheit für die Bevölkerung an den Feiertagen zu sorgen. “Wir werden auf den Straßen sein!”

 

22. November 2017 · Quelle: Diario Libre

Gewalttätigster Monat seit 20 Jahren

Der vom ehemaligen Präsidenten Mexikos, Felipe Calderón, 2006 begonnene Krieg gegen die Drogenkartelle findet kein Ende. Im Gegenteil, die brutale Gewalt fordert immer mehr Opfer. So war der Oktober dieses Jahr der Monat mit den meisten Morden seit 20 Jahren, mit der Rekordzahl von 2.371 Toten.

Seit den Aufzeichnungen des Exekutivsekretariats des Nationalen Öffentlichen Sicherheitssystems (SESNSP) im Jahr 1997 gab es keinen Monat mit mehr Morden. Bisher gab es in diesem Jahr bereits drei Monate (Mai, Juni und Oktober),

die Rekordzahlen bei Mord verzeichneten. 2017 gab es bislang bereits insgesamt 20.878 Tötungsdelikte, mehr als im gesamten Vorjahr, als im ganzen Land 20.547 Morde verübt wurden.

In diesem Kontext der Gewalt wurde am Montagabend der Präsident der Menschenrechtskommission des nordwestlichen mexikanischen Bundesstaates Baja California Sur, Silvestre de la Toba, ermordet.

Der Ombudsmann wurde von einem anderen fahrenden Auto aus erschossen, als er mit seiner Familie in einem Fahrzeug in der Stadt La Paz unterwegs war.

Die Gewalt in dem Staat Baja California Sur ist in den letzten Jahren alarmierend angestiegen. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Tötungsdelikte bei 56, in den ersten zehn Monaten 2017 bei 409.

 

21. November 2017 · Quelle: Z Digital

Verbot der Hookah geplant

Die Abgeordnetenkammer hat erneut für ein Gesetzesprojekt gestimmt, dass das Verbot vorsieht, Wasserpfeifen (Hookahs, Shishas) in Colmadones, Bars, Discos und an öffentlichen und privaten Plätzen zu rauchen. Die Initiative, die von der Abgeorneten Miladys del Rosario Núñez verfasst wurde, wurde in der letzten Legislaturperiode verabschiedet und blieb danach bis zum Ablauf der Frist im Senat liegen, der auch noch zustimmen hätte müssen, weshalb der Antrag erneut gestellt werden musste.

Die Antragstellerin begründet das Gesetzesprojekt damit, dass der vermehrte Gebrauch der Hookah durch Kinder und Jugendliche dazu führt, dass diese an Lungenkrankheiten und Infektionen erkrankten, was häufig dazu führt, dass sie sterben.

 

21. November 2017 · Quelle: Diario Libre

Sonderstatus für Haitianer erlischt

US-Präsident Donald Trump hat auf Anraten des State Department das Ende des temporären Schutzstatus (TPS - Temporary Protected Status) für Haitianer angekündet. Bürger Haitis erhielten diesen Sonderstatus nach dem verheerenden Erdbeben vom Januar 2010 und durften in die USA einreisen, aber er ist keine Möglichkeit für einen dauerhaften Aufenthalt oder um auf eine andere Art im Land zu bleiben.

Das TPS ist ein 1990 geschaffenes Migrationsprogramm, mit dem

die Vereinigten Staaten Bewohnern aus Ländern, die von bewaffneten Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen sind, in außergewöhnlicher Weise Einreisegenehmigungen erteilen. Die Erlaubnis verlängert sich automatisch um weitere 18 Monate, wenn sie nicht widerrufen wird. Nun gab Trump den 58.706 Haitianern, die unter diesem Status in den USA leben, eine Frist von 18 Monaten, wieder in ihr Heimatland zurückzukehren oder sich eine andere Alternative zu suchen.

Diese Entscheidung kommt nur zwei Wochen nach der Beendigung des TPS für Nicaraguaner, von denen sich 5.349 mit diesem Sonderstatus in den USA aufhalten. Ihnen gab er zwölf Monate Zeit, um sich auf ihre Rückkehr vorzubereiten. Insgesamt leben 413.500 Einwanderer mit TPS im Land, die dadurch legal auf US-Territorium leben und arbeiten dürfen.

Die meisten dieser Menschen kommen aus El Salvador (263.282), Honduras (86.163) und Haiti (58.706). Aus Nicaragua kommen 5.349. Honduraner und Nicaraguaner erhielten die Erlaubnis 1998 nach dem Hurrikan “Mitch”, der Mittelamerika schwer verwüstete.

Die Aufhebung des TPS hat laut dem State Department nichts mit der Gewalt, der Korruption und der Armut zu tun, unter der diese Länder immer noch leiden, denn die Erlaubnis wurde einzig wegen den Naturkatastrophen erteilt.

 

21. November 2017 · Quelle: acento

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